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Mitteldeutsche Autorinnen

Autorinnen

Hier findet Ihr Kurzportraits und Vita von Mitteldeutschen Autorinnen.

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º Elke Prinz

Donnerstag, 16.04.2009

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Elke Prinz, geboren am 7.6.1955, Industriekauffrau und freiberufliche Journalistin

on Kindheit an Schreiben von Gedichten und kleinen Geschichten – während der Abiturstufe erste Veröffentlichungen (Schulzeitung). Bis Mitte der 90er Jahre Arbeit an einem Tagebuchroman. Dann engagierte Teilnahme an verschiedenen Frauen-/Lesbenprojekten in Leipzig und Halle incl. redaktioneller, editorischer und journalistischer Arbeit beim Projekt „LILITH – Zeitschrift von Frauen für Frauen …“ Halle bis zur Einstellung. Veröffentlichung von Kurzgeschichten, Rezensionen und Themenberichten/-reportagen.
Zur Zeit Weiterarbeit an (eigenem) Tagebuchroman sowie Vorarbeiten zur Autobiografie einer Freundin (als Co-Autorin). Nebenbei journalistische Arbeit, z.B. für Radio „Corax“.

E-Mail: lymcom.epi@googlemail.com

º Marion Romana Glettner

Donnerstag, 05.03.2009

Von Beruf bin ich Bürofachkraft und Hörfunkmoderatorin. 2006 erschien mein erstes Buch „Freunde für immer-Einmal Bolivien und zurück“vom Verlag Edition Nove. Jetzt am 1.03.09 erschien mein zweites Buch „Was eine Frau bei der Partnersuche erleben kann“ über den Projekte-Verlag.  Am 14.03.09 werde ich auf der Leipziger Buchmesse  sein. Gern würde ich Buchlesungen im Raum Leipzig durchführen.

Nähere Informationen  sind auf meiner Homepage www.marion-glettner.de zu finden.

º Kathrin Wildenberger

Donnerstag, 26.02.2009

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Kathrin Wildenberger, geb. 1971 in Sangerhausen, lebt nach Lern- und Wanderjahren in Göttingen und Heidelberg wieder in Leipzig und arbeitet als Medizinisch-Technische Assistentin in der Leukämieforschung sowie als freie Autorin für die Zeitschrift „MTA-Dialog“.

Sie ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe „kunstbrigade“.

Ihr erster Roman „Montagsnächte“ erschien im Herbst 2007 im Plöttner-Verlag Leipzig. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman und einem Geschichtenzyklus.

www.kunst-brigade.de

www.montagsnächte.de

º Grit Scholz

Donnerstag, 26.02.2009

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Grit Scholz, Inhaberin des LebensGut-Verlages, Autorin, Fotografin und Grafik-Designerin, Erfahrung im Gemeinschaftsaufbau, studiert das Menschsein, Mutter von zwei Töchtern

Wer bin ich? Diese Frage stelle ich mir selbst schon, seit ich bewusst denken kann. Mit dem Ergebnis, dass ich immer besser weiß, wer oder was ich nicht bin und erkenne, dass das, was ich bin sich weder in eine Schublade zwängen noch auf eine Rolle festlegen lässt. Ich bin weder Grit Scholz, noch bin ich Grafikerin oder Autorin – sondern das sind lediglich Rollen, durch die sich das, was ich bin ausdrückt.

Was mich treibt, lockt und begeistert ist, mir meiner verschiedenen Rollen bewusst zu werden und zu sehen, wie das Leben, wenn man dahinter schaut aussieht. Und ich stelle fest, dass es immer und immer wieder ein dahinter gibt – schaut man durch die erste Oberfläche, dann sieht alles ganz anders aus, doch auch da lässt sich hindurchschauen und immer so weiter… Mein Verstand möchte verstehen, begreifen – doch ganz hinten liegen Schichten, die einfach nicht zu begreifen sind. Hier nützt mir der schärfste Verstand nichts und der größte Intellekt auch nicht – hier geht es um eine andere Art der Wahrnehmung, die ich nur ahne, an deren Grenzen ich auf und ablaufe.

Das was ist
Das was im Herz mich drängt,
in meinen Kopf sich zwängt,
um Wort zu werden,
um Ursache und Wirkung zu verbinden,
um den Gedanken zur Umsetzung zu tragen,
um das Gefühl auf die Welt zu bringen.
Grit Scholz (1999)

Bücher:
„Das Tor ins Leben“ Bildband
„Weich vergesse ich des Kopfes Kampf“ Gedichte

º Marion Pelny

Donnerstag, 26.02.2009

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Marion Pelny, geb. 1961 in Greifswald, seit 1985 mit zwei Jahren Unterbrechung in Leipzig verwurzelt, www.marionpelny.de

Qualifikationen: 1980-1985 Studium der Philosophie in Halle, 1994-1997 Studium der Sozialpädagogik

künstlerische Projekte: seit den 90-er Jahren Arbeit mit verschiedenen bildenden Künstlerinnen, gemeinsame Ausstellungen mit Lesungen Zusammenarbeit mit Liedermachern wie Hans Eisentraut und Marlen Pelny mit gemeinsamen Bühnenauftritten                                                                               seit Oktober 2008 eigenes Bühnenprogramm gemeinsam mit dem Musiker Paul Franke                                                                                                Veröffentlichungen:

  • 1991 und 1992 jeweils Zwei Haiku in Sui-en. (Haiku-Monatszeitschrift, Tobe/Matsuyama) 78 (7/1991) und in: Das Haiku und seine Kriterien. Aoba Verlag Tobe/Matsuyama 1992
  • Marion Pelny, Gedichte: „Zwiespalt“ und „ER(fahrung)“. Zaunreiterin (Leipzig) 1992 H. 12 S. 14-151994
  • Rezension von Berthold Schmidt: Bilder ohne Trauer. Über die Haiku der Leipziger Dichterin Marion Pelny. Mit Haiku von Marion Pelny und zwei Grafiken von Sybille Flach. JAPAN aktuell (Bonn) 3/1994
  • Ausstellungen von Bildern Leipziger Malerinnen mit Gedichten von Marion Pelny 1993, 1994 und 2003 jeweils mit öffentlichen Lesungen
  • 1998 Petra Schramm Ausstellungskatalog der Berliner Malerin Petra Schramm unter dem Titel „Kindheit“ mit einem Gedicht von Marion Pelny
  • 2000 Veröffentlichung von 10 Gedichten in der Anthologie „Und hab kein Gewehr“, drei-Eck-Verlag Bochum/Heilbronn
  • 2003 Gedichtband „FallbeilSpiele“, B&S Verlag Rostock
  • 2006 Haiku im Haikukalender des drei-Eck-Verlag Bochum/Heilbronn
  • 2008 Marion Pelny, Gedichte: „Wintergedicht“, „Ich sah einen Engel“, „An den Horizont geheftet“ in: Stadtlyrik – Lyrik und Grafik, herausgegeben vom Werk II, Kulturfabrik e.V. Leipzig 2008

Sonstiges:

  • seit 2007 Leitung der Frauenschreibgruppe in der Frauenkultur Leipzig e.V.
  • Mitinitiatorin des Mitteldeutschen Autorinnentreffens

º Sylvia Tornau

Donnerstag, 26.02.2009

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1966 in Leipzig geboren, folge ich seit der schulischen Wachstumsphase als literarische Selbstversorgerin bis heute dem intuitiven Lektüre- und Schreibweg. Dieser führte vom journalistischen Schreiben über das Schreiben von Buchrezensionen, zu Lyrik, Kurzgeschichten bis hin zu Fachartikeln.

Nach einer intensiven Kunst-, Kultur- und Schreibzeit in meinen Zwanzigern habe ich meine Dreißiger damit verbracht, mich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren und den Lebensunterhalt für meine Tochter und mich zu erwirtschaften. Ich war vorrangig damit beschäftigt, zwei Studien – Sozialpädagogik (FH) und Personalentwicklung (TU) und diverse langjährige Weiterbildungen zu absolvieren. Ich habe vier Berufe ausgeübt (Fotografin, Journalistin, Medienpädagogin, Familientherapeutin) und war ehrenamtlich in der Soziakultur tätig – 6 Jahre Vorstandsvorsitzende der größten soziokulturellen Einrichtung in Ostdeutschland, Werk II – Kulturfabrik Leipzig. Neben all diesen Verpflichtungen und selbstgewählten Herausforderungen habe ich die Selbstwerdung meiner inzwischen 19jährigen Tochter unterstützt. Der fehlenden Schreibzeit habe ich während dieser Zeit nachgetrauert und mich mit sporadischen Schreibanfällen begnügt.

Jetzt ist das Kind groß und die Zeit zum Professionalisieren des Schreibens gekommen. Gemäß dem Motto: „Das Leben ein Spiel“ ist mein Leben bisher eine Aneinanderreihung von Spielen – Beziehungsspiele, Lernspiele, Entwicklungsspiele. Wenn ein Spiel endet ist der Beginn des Nächsten möglich. Schreiben heißt für mich vor allem Beobachten, Lernen und Staunen über die Vielfalt alles Lebendigen.  Mein Schreibmotor wird betrieben mit  Lebensenergie und Neugier.

Die Zeichen auf Anfang starte ich in diese neue Lebensphase mit Kurzgeschichten, Gedichten, Gedankenfetzen und Buchrezensionen auf meinem Blog  www.tatmoor.de und dem sporadischen Schreiben von positiven Nachrichten auf der Blogseite www.1000gutenachrichten.de. Derzeit sitze ich über einer längeren Erzählung mit Thema: lebensfroh alt sein und organisiere gemeinsam mit der Leipziger Autorin Marion Pelny – wir sind beide Mitfrauen der Autorinnenvereinigung (www.autorinnenvereinigung.de)  – die Mitteldeutschen Autorinnentreffen.

aktuelle Projekte:

  • Mitarbeit am monatlichen Newsletter der Autorinnenvereinigung
  • Reporterin positiver Nachrichten unter www.1000gutenachrichten.de
  • Pflege der eigenen Website www.tatmoor.de

Projekte zwischen 1991 – 2000 u.a.:

  • Redakteurin und Mitherausgeberin Frauenzeitschrift ‚ZAUNREITERIN’
  • Redakteurin der Literaturzeitschrift ‚eDiT’
  • Redakteurin / Organisatorin ‚DAZ – Die andere Zeitung’
  • Redakteurin ‚TIL – Das Leipziger Stadtmagazin’
  • Chefredakteurin ‚Leipzig anders’
  • Mitarbeit in der Frauen-Radio-Redaktion ‚Freche Lippe’

Publikationen – Beispiele

  • „Handlungsmöglichkeiten feministischer Medienpädagogik“ in: Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung e.V. (Hg.): Kulturarbeit mit Mädchen / 2000
  • „Medienpraxis im Radio-Verein Leipzig e.V.“ in: Palme/Schell (Hg.): Voll auf die Ohren 2 /1998
  • „Werk II – Eine Kulturfabrik im Leipziger Süden“ in: LAG Soziokultur Sachsen e.V. und Landeszentrale für politische Bildung (Hg.): Soziokultur in Sachsen – Ein gesellschaftliches Experimentierfeld / 1998