Amelia NL AV
Die Autorinnenvereingung Deutschland gibt einen monatlichen Newsletter heraus, den Ihr hier nachlesen könnt.
º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – Juni 2011
Samstag, 04.06.2011www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
ganz unbedingt hinweisen möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf die Jahrestagung (Vollversammlung) der Autorinnenvereinigung vom 19. bis 21. August 2011 in Würzburg. Die Tagung steht ganz unter dem Motto „In der Traumwäscherei ist Arbeit“. (Nähere Informationen finden Sie hier) Es wäre doch schön, wenn sich viele Autorinnen bei diesem Treffen begegnen und sich über ihre Arbeits-Situationen als Autorinnen austauschen. Das wird sicher sehr aufregend und je mehr Autorinnen sich beteiligen, auch sehr aufschlussreich. Die Teilnahme an der Tagung kostet in diesem Jahr erstmalig 30 €. Das Konto der AV lässt keine Spielräume zu – nicht zuletzt, weil einige Mitfrauen sich auch in diesem Jahr viel Zeit mit dem Bezahlen der AV-Mitgliedsbeiträge lassen. (Ganz große Zaunslatte wackelt da!)
Ansonsten bietet dieser Newsletter wieder Neuigkeiten aus der AV sowie interessante Termine und für die milden Urlaubs-Lesetage empfehle ich Ihnen Renate Härtl’s „Bei Liebe Tod“.
Möge uns der Sommer warme Tage und regennasse Nächte bescheren, auf dass der Kopf trotz Hitze klar bleibt und die Schreiblust nicht ermattet am Strand lungert.
In diesem Sinne wünscht einen bezaubernden Juni
Sylvia Tornau
Amelia-Redaktion
newsletter@autorinnenvereinigung.de
Neues aus der Autorinnenvereinigung
Ausschreibung Projektstipendium 2011 der Autorinnenvereinigung e.V.
Die Autorinnenvereinigung e.V. ist ein seit 1995 bestehendes und seit 2005 als gemeinnütziger Verein geführtes Netzwerk für Autorinnen aller Genres im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Autorinnenvereinigung organisiert die Rheinsberger Autorinnenforen und zahlreiche Veranstaltungen in den verschiedenen Bundesländern. 2010 wurde zum ersten Mal im LCB bei den Internationalen Gesprächen ein Projektstipendium an Michèle Minelli verliehen.
Weitere Information hier.
Neue Regionalgruppe im Dreiländereck!
Vorgestellt Ruth Loosli
Vorab ein grosser Dank an die Organisatorin und Moderatorin Michèlle Minelli. Ohne sie wäre die Tagung nicht zustande gekommen: beste Unterkunft, beste Vorbereitung und Moderation! MERCI BEAUCOUP!
Von 34 Interessentinnen hatten sich 23 angemeldet und von den schlussendlich 18 erwarteten waren 14 eingetroffen.
Nachdem sich Frau am Freitagabend schon mal etwas Wellness gönnen konnte im sympathisch geführten Hotel Züfle, Sulz-Glatt am Neckar, ging es am Samstagmorgen ab 10 Uhr zur Sache. Michèle stellte uns die Arbeitsform „World Café“ vor. Wir hatten an drei Tischen je ein Menü und 15 Minuten Zeit, uns darüber zu unterhalten. (Was wollen wir/ wie wollen wir es verwirklichen / was können wir anbieten).
Nach einem intensiven Austausch gab es eine Mittagspause, die Sonne begann sich zu zeigen, wir waren alle angeregt und stiegen gut genährt in den Nachmittag.
Die wichtigsten Punkte der Menüs waren zusammen getragen worden und nun ging es um Verbindlichkeiten:
Wann treffen wir uns wieder/ wer organisiert das nächste Treffen – und wichtige Anregung, „Wir wollen uns am nächsten Treffen als Autorinnen kennenlernen“, das hatte noch keinen Platz, wer in welcher Sparte arbeitet usw.
Auf dieses Selbstverständnis haben wir uns geeinigt:
Wir sind Autorinnen aus dem Dreilandereck, die sich austauschen.
-wir pflegen ein grenzuberschreitendes Netzwerk (Baden‐Wurttemberg, Elsass, Schweiz)
-wir leben den Austausch über die Fremdheit in der Nähe
-wir informieren uns gegenseitig uber das Schreiben und Leben im literarischen Markt
-wir bringen ein, was andere bereichern könnte
-wir wollen Langfristigkeit … und Spass!
Wir hoffen, dass möglichst viele der „Gründungsfrauen“ wieder teilnehmen können.
Es wird in ca vier Monaten stattfinden – auch neu interessierte Autorinnen sind willkommen.
Kontakt über info@mminelli.ch
Schreibwerkstatt „Wortschmiede“ für Autorinnen in der Denkmalschmiede Höfgen
vom 28.9.-3.10.2011
„Literarisch schreiben – die eigene Stimme finden“
Text- und Stilanalyse mit Michèle Minelli www.mminelli.ch
Veranstalter: Mitteldeutsche Autorinnen in Kooperation mit der Frauenkultur Leipzig e.V.
Jede angehende Autorin, die ihre Texte in irgendeiner Form veröffentlichen möchte, gelangt einmal an den Punkt, an dem sie sich fragt: und was ist eigentlich mein Stil?
Die eigene literarische Stimme zu kennen, kann Blockaden auflösen und Schleusen öffnen. Wer weiß, wie die eigene literarische Stimme klingt, entwickelt auch die Freiheit, Neues auszuprobieren, ohne sich dabei verlieren zu müssen. Denn ganz besonders in neuen, herausfordernden Situationen tritt das zu Tage, was uns innerlich hält, was Charakter gibt und Ausdruck verleiht.
Dieses Seminar ist ein Abenteuer, durch das Sie wie auf einer magischen Heldenreise gar Wunderliches erleben und unvorhergesehene Situationen bestehen, und aus dem Sie mit neuer Energie hervorgehen werden. Sie werden wissen, welcher Boden für Sie taugt, um darauf Bestleistungen zu vollbringen.
Und Sie werden Ihr eigenes literarisches Schaffen mutig und in Klarheit weiterverfolgen können.
Inhalte:
Ich und mein Schreiben
Worin liegt meine ur-eigene Kraft?
Kreativ? Ich?
Spiel mit Stil und Eigenheiten
Blockaden sprengen
Schreiborganisation
Nähere Informationen und Anmeldung hier.
Im Laufe des Monats an weiteren Neuigkeiten über die AV interessiert? Die gibt es hier.
Termine
Frauensommerwerkstatt – Literarische Werkstatt im Frauenzentrum Weimar
8. bis 10. Juli 2011.
Als Kursleiterinnen haben wir die Dichterinnen Bärbel Klässner und Nancy Hünger gewonnen, beide in diesem Jahr Stipendiatinnen für Stadtschreibung der Villa Rosenthal in Jena. Beide haben auch Erfahrungen mit der Leitung von Schreibwerkstätten. So können diejenigen, die sich für eine Teilnahme entscheiden, auf literarische Kompetenz, Sensibilität und eine gute Portion Humor bauen. Willkommen sind Frauen jeden Alters, unabhängig davon, ob sie schon Schreiberfahrung haben oder nicht, ob sie Lyrik, Prosa oder biografisches Schreiben vorziehen.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 24. Juni 2011, telefonisch unter 03643-87116 oder per e-mail an: frauenzentrum.weimar@web.de.
Weitere Informationen hier.
Mit etwas schlechtem Gewissen
LESUNG DER AUTORINNENVEREINIGUNG (Regionalgruppe Düsseldorf)
MONTAG, 13. JUNI, 11.00 UHR
Mit Mechthilde Vahsen, Christina Müller-Gutowski u. a.
Lesung mit Bärbel Klässner
Stadtschreiberin in Jena
Freitag, 24.Juni 2011, 19:00 Uhr
Wo: Frauenzentrum “Towanda” Jena, Wagnergasse
DER SINGENDE TRESEN
Fr. 24. Juni – 20 Uhr
franz.k
Unter den Linden 23
72762 Reutlingen
9. Mitteldeutsches Autorinnentreffen in Leipzig
25.06.2011 10-16 Uhr
Inhaltlich wollen wir die am 26.3. begonnene Diskussion um ein Projektstipendium für Autorinnen fortsetzen möchten. Genaueres zum Inhalt unseres Treffens findet Ihr hier.
DER SINGENDE TRESEN
Mo. 27. Juni – 16 Uhr
Johannisnacht-Festival
Mainz
Lesung mit Bärbel Klässner
Stadtschreiberin in Jena
Montag, 27.Juni 2011, 17:00 Uhr
Wo: Galerie Lobeda-West, Karl-Marx-Allee 28
DER SINGENDE TRESEN
Sa. 09. Juli – ca. 21 Uhr
ExtraSchicht-Festival
Zeche Lohberg
Hünxer Str. 368
46537 Dinslaken
Wenn ihr uns eure Termine zur Veröffentlichung mitteilen wollt, schreibt bitte an:
termine@autorinnenvereinigung.de
Rezension
Renate Härtl „Bei Liebe Tod“
rezensiert von Sylvia Tornau
Ein ungewöhnliches Buch hat Renate Härtl hier vorgelegt. Der Umschlagtext verspricht einen “hochspannenden Thriller – so lebendig wie ein Drehbuch“, die Aufteilung in 86 Bilder erinnert an die Akte eines Theaterstückes.
Inhaltlich geht es um nichts Geringeres, als um das Überleben in den Städten des reichen Westens. Es geht um Beziehungen, Vertrauen, Liebe oder eben um die Unfähigkeiten zu lieben, zu vertrauen, sich zu binden. Es geht um Drogen, Geld und Machtmissbrauch und es geht, wie sollte es bei einem Thriller anders sein, um Mord und andere Todesfälle.
Die Figuren stehen gleichwertig nebeneinander. Einzig Lily ist als Hauptfigur erkennbar, vor allem dadurch, dass sie in mindestens 53 der 86 Bilder direkt oder indirekt eine Rolle spielt.
Die Figuren in diesem Buch verstören. Keine ist wirklich ein Sympathieträger, keine ein wirklich böser Schurke. Alle sind wie sie sind, was sie sind. Wobei letzteres nicht immer klar ist. Renate Härtl psychologisiert nicht, sie zeigt. Der Text gleicht den Bildbeschreibungen von Fotografien, auf denen immer die gleichen Menschen in verschiedenen Posen, Zusammenhängen zu sehen sind. Das lässt den Text ein wenig unterkühlt wirken und erzeugt gleichzeitig eine fast unerträgliche Spannung.
Betrachtete man ein Fotoalbum, so wäre die Wirkung eine ähnliche. Mit wem steht X da? Was für eine Rolle spielt der verschwommene Mann im Hintergrund? Lächelt er? Warum?
So sehr wie ein Fotoalbum die Beantwortung dieser Fragen der Phantasie der Betrachterin überlässt, so sehr überlässt Renate Härtl die Beantwortung auftretender Fragen der Phantasie der Leserin. Das macht dieses Buch so ungewöhnlich und spannend.
Sicher ist „Bei Liebe Tod“ keine leichte Kost für geübte Leserinnen der heute marktüblichen, psychologisierenden Thriller, aber es ist eine Entdeckung für alle, die literarischen Experimenten gegenüber offen sind und sich gern überraschen lassen.
Renate Härtl: Bei Liebe Tod; Athene Media Verlag, 12,95 €
AV-Autorinnen, die uns ihre Bücher zur Rezension schicken wollen, wenden sich bitte an Sylvia Tornau unter: rezensionen@autorinnenvereinigung.de
Zum Schluss
„Ich habe mir nie vorgenommen, zu schreiben. Ich habe damit angefangen,als ich mir nicht anders zu helfen wusste.“
Herta Müller
º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – Mai 2011
Freitag, 03.06.2011www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
„Alles neu macht der Mai“ heißt die heutige Veranstaltung von Frederike Frei (Gewinnerin des Sonderpreises der Jury des ersten Goldstaub-Wettbewerbs der AV) in Berlin. Gegenteilig zum Frühling hingegen scheint der Titel einer anderen Veranstaltung „Schwarze Lesungen“ mit Bettina Bormann in Hamburg. Unterhaltsam wird es ganz sicher allerortens.
Die Autorinnenvereinigung macht einen ersten Schritt, um zu erfahren, wie sich die Lebenssituation von Autorinnen heute gestaltet. Können wir von unserem Beruf unseren Lebensunterhalt finanzieren? Welche Veränderungen wünschen wir uns? Was die AV sich wünscht: Eine rege Beteiligung an der Online-Umfrage (mehr dazu unter: Neues aus der AV).
Weiteres zu Veranstaltungen und neuem Lesematerial in diesem Newsletter, sowie auf unserem Blog und unserer Webseite.
Einen wunderbaren und interessanten Frühling wünscht mit besten grüßen aus der Redaktion
Maike Stein
Amelia-Redaktion
newsletter@autorinnenvereinigung.de
Inhalt
Neues aus der Autorinnenvereinigung
Termine von AV-Autorinnen
Rezensionen
Zum Schluss
Neues aus der Autorinnenvereinigung
Die Autorinnenvereinigung möchte erfahren, wie Autorinnen heute leben. Wovon sie leben. Wie viel Zeit ihnen zum Schreiben bleibt. Ob sie von ihrem Beruf als Autorin ihren Lebensunterhalt sichern können. Wie sie ihn sichern, wenn das Schreiben allein nicht reicht. Welche Veränderungen sie sich wünschen.
Unter folgendem Link können Autorinnen sich beteiligen:
Sozialstudie der AV
Die Umfrage läuft noch eine Woche lang und ist selbstverständlich anonym. Auch Autorinnen, die nicht in der AV sind, können sich gerne beteiligen!
Bei der nächsten Jahrestagung der AV sollen die Ergebnisse dann ausgewertet und diskutiert werden. Diese Umfrage ist der erste Schritt zu einer umfassenderen Studie zur Lebenssituation von Autorinnen heute.
Termine von AV-Autorinnen
März
Sonntag, 1. Mai 2011, 19 Uhr
Zimmertheater Steglitz, Berlin
Frederike Frei „Alles neu macht der Mai“, ein kosmischer Monolog zum Losleben.
Donnerstag, 5. Mai 2011, 19.30 Uhr
Begine, Berlin
Autorinnentreff, ein Abend zur Textkritik
Kontakt: autorinnentreff.berlin@autorinnenvereinigung.de
Samstag 7. Mai 2011, 19 Uhr
Kir, Hamburg
Bettina Bormann „Schwarze Lesungen“
Wenn ihr uns eure Termine zur Veröffentlichung mitteilen wollt, schreibt bitte an:
termine@autorinnenvereinigung.de
Rezensionen
Sylvia Tornau hat wieder neue Bücher von AV-Autorinnen gelesen und rezensiert:
Therese Chromik „Wenn ich nur lieben kann“
Eine Kurzbiographie über Franziska zu Reventlow
Ein eigenwilliges kleines Buch mit gerade einmal 71 Seiten hat die Autorin Therese Chormik über die durchaus eigene, sprich unabhängige und emanzipierte, Persönlichkeit der Franziska Gräfin zu Reventlow hier vorgelegt. Eigenwillig ist der Band ob seiner Mischung aus Kurzbiografie, also Sachbuch und fiktiver Literatur in Form von Gedichten und einer Kurzgeschichte über das Leben der Gräfin … Weiter geht es hier.
Sylvia Fitz und Sigrid Konopatzki „Ohne (m)ein Eis sag ich nix!“
Während eines gemeinsamen Essen kamen die befreundeten Autorinnen Sylvia Fitz und Sigrid Konopatzki auf das Thema ‚Deutsche Waschmaschine frisst schwarze Wollsocken’. Das Frustlachen darüber wurde zur Initialzündung für den ersten gemeinsamen Roman (Quelle: NGZ), dem hoffentlich andere folgen werden. Die Autorinnen Filz und Konopatzki beschreiben die Ver- und Entwicklungen der zwei Protagonistinnen, beide Anfang vierzig … Weiter geht es hier.
AV-Autorinnen, die uns ihre Bücher zur Rezension schicken wollen, wenden sich bitte an Sylvia Tornau unter: rezensionen@autorinnenvereinigung.de
Maike Stein hat sich mit kanadischer Literatur beschäftigt:
Ivan E. Coyote „Als das Cello vom Himmel fiel“
222 Seiten, Krug & Schadenberg, 2011
Zwei Frauen verlieben sich und brechen aus ihrem jeweiligen Ehe-Alltag aus, um zusammen ein neues Leben zu beginnen. Das wäre keine wirklich neue Geschichte. Aber wie sieht es mit denen aus, die zurückbleiben? Zum Beispiel mit Joey, dem Automechaniker in Drumheller, der von seiner Frau verlassen wurde, die nun mit einer anderen zusammen in Calgary lebt. In ihrem Romandebüt erzählt Coyote seine Geschichte, erzählt davon, wie Joey versucht, das Ende seiner Ehe zu begreifen und sein eigenes Leben wieder in den Griff zu bekommen. Dabei soll ihm ein Cello helfen, das er im Austausch gegen einen Gebrauchtwagen bekommen hat. Da er nicht Cello spielen kann, fährt er kurzentschlossen nach Calgary, um Unterricht zu nehmen – und um seiner Ex-Frau die letzten ihrer Sachen aus der gemeinsamen Wohnung zu bringen. Die Reise führt zu mehreren Begegnungen mit Menschen, die Joey schließlich nicht nur das Cellospielen beibringen, sondern auch neue Perspektiven für sein Leben aufzeigen.
Es ist die Geschichte einer Veränderung, die auf leisen Pfoten daherkommt, einer langsamen Annäherung an ein neues Kapitel im Leben. Ein Kapitel, das man eigentlich gar nicht aufschlagen wollte, aber doch beginnen muss. Nicht jede Frage wird dabei beantwortet, wir begleiten den Ich-Erzähler ein Stück des Weges, erhalten Einblicke in sein und in andere Leben, und verlassen ihn dann wieder an einem Punkt, an dem es für ihn neue Ausblicke gibt. Coyote schreibt nüchtern und doch berührend, und am Ende hätte man gern mehr gelesen und dem Roman mehr Seiten gewünscht.
Zum Schluss
„Ich will überhaupt lauter Unmögliches, aber lieber will ich das wollen, als mich im Möglichen schön zurechtzulegen.“
Franziska zu Reventlow
º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – April 2011
Freitag, 03.06.2011www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
manchmal nimmt frau sich mehr vor, als sie in einem Leben bewältigen kann. Da ist es dann gut, dass es staatlich regulierte Auszeiten, wie zum Beispiel Feiertage gibt. In diesen zeiten kann frau sich dann erholen und/oder das Vorgenommene umsetzen. Im April blüht uns nicht nur der Frühling, sondern auch die Osterfeiertage und mit diesen ein paar Tage Zeit. Schreibzeit vielleicht? Oder Lesezeit. Oder Zeit, um die kommende Zeit mal wieder so richtig zu planen. Zum Beispiel mit Terminen aus der AV.
Möge die Zeit für uns fette Blüten tragen. Das wünscht
Sylvia Tornau
newsletter@autorinnenvereinigung.de
Inhalt
Neues aus der Autorinnenvereinigung
Termine von AV-Autorinnen
Ausschreibung
Schreiben erleben
Termine von anderen
Zum Schluss
Neues aus der Autorinnenvereinigung
Eine Bitte in Sachen Autorinnenvereinigung e.V.
Das neue Jahr hat schon die ersten Fältchen im Gesicht, doch auf unserem Vereins-Konto ist noch immer viel Platz. Es fehlen noch einige viele Jahresbeiträge. Deswegen bitte schnell 40 Euro überweisen an:
Autorinnenvereinigung e.V.
Sparkasse Westmünsterland
BLZ 401 545 30
Konto 351 33 024.
Mit einer schnellen Überweisung erweist Ihr uns allen, aber vor allem unserer Schatzmeisterin Ute Hacker einen Riesendienst. Ute kann ihre Kräfte anderweitig einsetzen und das Geld wird benötigt, für alles was ansteht:
Die Sozialstudie: Simone Philipp hat einen Fragebogen entwickelt und ist bei dem Projekt federführend, wobei Vorstand, Beirat noch nach Förderungen für das Projekt suchen.
Jay M. Walther und Elisabeth Roters-Ullrich sitzen über der Planung der 2. Internationalen Gespräche und und und.
Wir haben viel vor und deswegen bitte: schnell zur Bank.
Glückwunsch!!!
Im April kann die Münchner Gruppe der Autorinnenvereinigung drei Jahre zurückblicken, mit vielen Veranstaltungen, seien es die Expertinnenabende in kleinerer Runde, die Kooperationen mit der VHS im „Labyrinth Literatur“ oder die Zusammenarbeit mit BücherFrauen, FrauenEdition, Journalistinnenbund und anderen.
Wir feuen uns über so viel Aktivität und lassen aus der Ferne die Schreibfedern klingen.
Termine von AV-Autorinnen
Hier sind alle Infos zu Veranstaltungen von und mit AV-Autorinnen im April zu finden:
12. April 2011
Buch-Vernissage mit Michéle Minelli und Anne Bürgisser
10. März 2011
Ja! Angelika Rudin lässt sich tanzen…
Part III – Text und Improvisation I
Nadine Seeger nach Gedichten von Angelika Rudin, Lesung: Ute Stoecklin
Ausblick auf Anfang Mai
01. Mai 2011
Komischer Monolog zum Losleben
Alles neu macht der Mai. Am 1. Mai trägt Frederike Frei ihren Monolog im Zimmertheater Steglitz vor. Sonst brachte sie ihre Betrachtungen zum Auf- und Ableben im November auf die Bühne. Das zog nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Autorin nieder. Es wurde immer wieder fürchterlich ernst. Im Mai ist alles fröhlicher, lustiger, leichter. Zumal auch Woody Allen in diesen Dingen ganz meiner Meinung ist seit seinem 80. Lebensjahr.
“Der Monolog ist kein Bestseller. Wissen Sie, was ein Bestseller ist? Stellen Sie sich vor, Sie müssten zwei Wochen lang jeden Tag das essen, was in Deutschland am meisten verkauft wird, also einen Döner, einen Mac usw.” (einer Radiosendung entnommen)
Sonntag 1. Mai 19 Uhr-21 Uhr etwa
Zimmertheater Steglitz,
Bornstraße 17
12163 Berlin
030/ 250 58078
U-Bahn Wilhelm-Schreiber Platz
Die Karten kosten 8-12 Euro.
04. Mai 2011
Labyrinth Literatur:
„Fakten und Fiktion – wieviel Wahrheit braucht’s? Mit: Brigitte Riebe und Gunna Wendt.
Biographien und historische Romane wollen sowohl unterhalten wie auch informieren. Aufwendige Recherchen gehen der eigentlichen Arbeit des Schreibens voraus. Doch ohne den Einsatz von Kombinationsgabe und Phantasie würde oft nur eine trockene, nüchterne Chronik entstehen. Wie findet man die richtige Balance zwischen den überlieferten, nachprüfbaren Angaben und den Zutaten, die das alles erst zum Leben erwecken: Stimmungen, Farben, Gerüche, Gedanken der einzelnen Personen, zusätzliche Figuren? Wo verläuft die Grenze zwischen dem, was wahr ist und dem, was gewesen sein könnte? Und: war das Wahre tatsächlich so, wie die Quellen es glauben machen? Was steckt hinter den Kulissen, die die Geschichte errichtet?
Gunna Wendt und Brigitte Riebe, zwei überaus erfolgreiche Autorinnen der beiden Genres, sprechen über ihren Seiltanz zwischen Fakten und Fiktion, zwischen dem Gewesenen und dem Vorstellbaren im Leben einer Person, im Gefüge eines historischen Zeitabschnitts. Moderation: Ulrike Budde
Eine Kooperation zwischen Autorinnenvereinigung e.V., VHS und Kulturreferat der LHMünchen. Eintritt 8,00 €/6,00 € erm.“
20.00 h – 21.30 h, Gasteig, Raum 0.117 EG
Wenn ihr uns eure Termine zur Veröffentlichung mitteilen wollt, schreibt bitte an:
termine@autorinnenvereinigung.de
Ausschreibung
Schreibwerkstatt „Wortschmiede“ für Autorinnen in der Denkmalschmiede Höfgen
Vom 28.9. bis 3.10.2011 bieten die mitteldeutschen Autorinnen die wunderbare Möglichkeit, in einem 5-tägigen Workshop von der Arbeit unserer Schweizer Mitstreiterin Michèle Minelli zu profitieren.
Michèle Minelli war 2010 die Gewinnerin des Projektstipendiums der Autorinnenvereinigung und kam in den Genuss eines Aufenthaltsstipendium im International Writers’ and Translators’ House Ventspils in Lettland.
Der Workshop steht unter dem Motto „Literarisch schreiben – die eigene Stimme finden“. Michèle Minelli kann nicht nur auf mehrere Buchveröffentlichungen verweisen, sondern arbeitet auch seit Jahren als Schreibcoach. In einem (Selbst-)erfahrungsbericht beschreibt sie die Methode des literarischen Stellens und wird bei Bedarf auch diese Methode in die Arbeit einfließen lassen. Neben der fachlichen Kompetenz von Michèle Minelli ist Höfgen zudem ein inspirierender Ort, landschaftlich schön gelegen, mit einer ausgezeichneten, auf viele Formen künstlerischer Arbeit abgestimmten Ausstattung, einer sehr guten Verpflegung und Unterbringung, siehe auch www.hoefgen.de .
Neben der Arbeit in der Gruppe wird es auch Freiräume und Rückzugsmöglichkeiten zum Schreiben geben.
Mehr Informationen und das Anmeldeformular finden Sieunter www.mitteldeutsche-autorinnen.de/Termine
Schreiben erleben
Was wäre, wenn…
Literarische Aufstellungen mit Christoph Altmann – ein Erlebnisbericht
von Michèle Minelli, 2011
Was wäre, wenn Sie Ihre Figuren einfach so für fünf oder fünfzehn Minuten zum Leben erwecken könnten? Was wäre, wenn Sie ihnen in Natura begegnen könnten, ihren Blickwinkel einnehmen und ihre Körpersprache studieren könnten? Was, wenn sie zu Ihnen sprächen?
All das und noch viel mehr ist möglich. Das geheime Innenleben ihrer Figuren, ihre Macht- und Ohnmachtsverhältnisse untereinander, ihre Ängste und Befürchtungen, Hoffnungen und Träume können für Sie als Autorin erfahrbar werden, indem Sie ihre Figuren zu einer Literarische Aufstellung einladen.
So gemacht an einem sonnigen Wochenende im März habe ich das. Und dabei gar Schauriges erfahren… für meinen Roman in progress habe ich drei Protagonisten ausgewählt, über die ich mehr wissen wollte, bevor ich mich ans Schreiben der entsprechenden Kapitel machte.
Was ich wusste und in der Seminarrunde bekannt gab:
Sohn 1, ca. 53 jährig, Sohn 2, ca. 58 jährig, und Vater, ca. 91 jährig. Die beiden Brüder verbindet ein Verbrechen, an dem sie in ihrer Jugendzeit beteiligt waren, das aber nie ans Licht gekommen ist. Die Brüder leben und arbeiten eng zusammen. Ob der Vater etwas über das Verbrechen weiß, ist offen.
Worüber ich mir noch nicht im Klaren war und was ich dazu erfahren wollte:
Wer hat die Macht? Und weshalb hat sich der jüngere Bruder nie vom älteren gelöst?
Termine von anderen
Texte zum Leben erwecken– Aufstellungen für Autorinnen und Autoren
Beim literarischen Aufstellen Ihres Themas erleben Sie mit allen Sinnen, wie Figuren, Handlungen und Plot natürlich miteinander verbunden sind. Sie verstehen Ihre Figuren tiefer, was sich unmittelbar auf Ihr Schreiben auswirkt. Ihre Plots werden rund. Sie gestalten Ihre Texte plastischer und machen sich Hintergründe klar. Szenen und Dialoge entwickeln sich vor Ihren Augen, Schritt für Schritt.
Blockaden und Probleme werden zu wertvollen Hinweisen, wie weiter gearbeitet werden kann. Diejenigen, die Ihre überschießenden Ideen strukturieren wollen, finden einen Rahmen. Ihr Verhältnis zum eigenen Schreiben verändert sich positiv. Siehe auch den Erfahrungsbericht von Michèle Minelli.
Entscheidend ist Ihre Frage, Ihr Ziel. Falls Sie ihr Thema noch nicht genau umreißen können, erarbeiten wir es gern gemeinsam.
Es können auch solche Themen behandelt werden, die nicht unmittelbar den Schreibprozess betreffen: Der Verkauf Ihres Manuskripts beispielsweise oder warum ein Roman einfach nicht fertig werden will.
ZIELGRUPPE:
Für Autoren und Autorinnen, für Redakteure, Schauspieler, Regisseure und Künstler.
Alle Texte, Probleme und Fragestellungen dazu sind willkommen.
ZIEL:
Kompetenz und Potential entwickeln. Schwierigkeiten beim Schreiben aus eigenen Ressourcen zu lösen.
Mit der Hilfe von realen Personen die eigenen Schwierigkeiten am Text oder mit dem Manuskript sichtbar machen und dadurch einen erweiterten Blick auf die Dinge bekommen.
TERMIN + ORT
Sonntag, 15. Mai von 10.00 bis 19.00 Uhr
Sonntagstraße 21
10245 Berlin
LEITUNG:
Christoph Altmann (Dipl. Soz.Päd.). Er lebt bei München und arbeitet als systemischer Berater und Coach.
KOSTEN
Wer sein Thema aufstellen möchte: 80 Euro,
Für Stellvertreter und Besucher: 40 Euro
Bitte überweisen Sie den Betrag nach der Anmeldung auf folgendes Konto:
Stefanie Erdrich
Kontonummer: 60123 644 30
BLZ: 100 500 00 (Sparkasse Berlin)
ANMELDUNG, ORGANISATION UND ANSPRECHPARTNERIN IN BERLIN
Stefanie Erdrich, Simplonstraße 41, 10245 Berlin
030 – 4849 3505
schreiben@stefanie-erdrich.de
Für inhaltliche Fragen steht Christoph Altmann gern zur Verfügung:
info@christophaltmann.de
Tel: 08153 – 908554
Zum Schluss
“Schriftsteller leben zweimal. Sie leben ihr Alltagsleben, gehen wie jeder andere in den Supermarkt, überqueren die Straße, ziehen sich morgens nach dem Aufstehen an. Sie haben aber noch ein zweites Ich, eines, das sie gut erzogen haben. Eines, das alles ein zweites Mal erlebt. Es setzt sich hin und betrachtet das Leben erneut. Sieht sich die beschaffenheit, die Materie und die Einzelheiten an.
…”
Natalie Goldberg (aus: „Schreiben in Cafés“, Autorenhaus Verlag, 2003/2006)
º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – März 2011
Freitag, 03.06.2011www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
in diesem Newsletter habe ich das Vergnügen, einige unserer Goldstaubgewinnerinnen näher vorzustellen, daher ist er wieder etwas länger geworden.
Natürlich gibt es auch die Hinweise auf Termine unserer AV-Autorinnen, sowie Termine von anderen, die uns empfehlenswert sind.
Ebenso wichtig: Es gibt jede Menge neue Emailadressen, unter denen die einzelnen Bereiche der Autorinnenvereinigung ab sofort erreichbar sind. Das fängt mit unserem Newsletter an (siehe unten) und hört beim Ameliablog noch lange nicht auf. Ansprechpartnerinnen und Adressen finden sich unter der Rubrik „Neues aus der Autorinnenvereinigung“.
Der 1. März ist laut Festlegung der Weltorganisation für Meteorologie der meteorologische Frühlingsanfang – hoffen wir, dass sie damit Recht haben. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ab sofort freundlichere Temperaturen und ein Ende des Winters!
Mit besten Grüßen aus der Redaktion -
Maike Stein
newsletter@autorinnenvereinigung.de
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Rezensionen
Termine von anderen
Zum Schluss
Newsletter 12/2010
Neues aus der Autorinnenvereinigung
Bitte unbedingt beachten: Ab sofort erreicht ihr uns unter neuen Emailadressen!
Die Redaktion dieses Newsletters (Sylvia Tornau und Maike Stein): newsletter@autorinnenvereinigung.de
Alle Termine (Lesungen, Neuerscheinungen, etc.) bitte schicken an:
termine@autorinnenvereinigung.de
Wenn ihr wollt, dass wir eure Bücher rezensieren, nehmt Kontakt mit Sylvia Tornau auf unter:
rezensionen@autorinnenvereinigung.de
Alle Pressemitteilungen (Stipendien, Preisgewinne, Veranstaltungen, Berichterstattung rund um die AV, etc.) gehen an Stefanie Jerz und Simone Philipp:
presse@autorinnenvereinigung.de
Den Blog der Autorinnenvereinigung erreicht ihr unter folgenden Emailadressen:
Redaktion
Manja Präkels und Maike Stein: ameliablog@autorinnenvereinigung.de
Unter dem Titel „Aus der Werkstatt“ können Kolleginnen der Autorinnenvereinigung ihre aktuellen Arbeiten vorstellen: neue Texte, Texte, an denen noch gearbeitet wird oder auch solche, die sie für geeignet halten, im Rahmen des Mediums „Blog“ dem grellen Licht der virtuellen Welt stand zu halten.
Prosatexte bitte an Manja Präkels unter: blogprosa@autorinnenvereinigung.de
Lyriktexte bitte an Marina Krug unter: bloglyrik@autorinnenvereinigung.de
Unsere Autorinnen schreiben über „Köchinnen und Konsum“ oder auch über die Frage „Was is’ nur mit uns Weibern los?“ Auf dem Blog der Autorinnenvereinigung gibt es seit Januar die Kolumne „Dorothy, o Dorothy!“, in der es monatlich weitere Beiträge geben wird. Autorinnen, die sich daran beteiligen möchten, können sich mit einer Mail bei Manja Präkels melden: dorothy@autorinnenvereinigung.de
Und wenn es mit dem nächsten Goldstaubwettbewerb wieder losgeht: goldstaub@autorinnenvereinigung.de
Alle Kontaktadressen für die AV findet ihr hier Oben auf der Seite einfach den Link zur Medienstruktur der AV anklicken.
Neue Regionalgruppe für die Autorinnenvereinigung
Am 19. Februar 2011 hat sich die Regionalgruppe „Dreiländereck“ (Baden-Württemberg, Elsass, Schweiz) gegründet. Langfristig soll ein grenzüberschreitendes Netzwerk entstehen, ein Austausch über das Schreiben und Leben im literarischen Markt. In ca. vier Monaten ist das nächste Treffen geplant. Interessentinnen können sich an Michèle Minelli wenden: info@mminelli.ch
Die Goldstaubgewinnerinnen 2011
Frederike Frei, Gewinnerin des Sonderpreises der Jury
Iris Keller, erster Platz Lyrik
Claire Walka, erster Platz Prosa
Elisabeth Blöcker, zweiter Platz Lyrik
Annette Bredendick, zweiter Platz Prosa
Angelika Rudin, dritter Platz Lyrik
Carola Wolff, dritter Platz Prosa
Einige von ihnen haben sich unseren Fragen gestellt:
1) Magst du unseren LeserInnen ein wenig über dich erzählen?
2) Wie ist dein Goldstaub-Beitrag entstanden?
3) Schreibst du bevorzugt in einem Gebiet (Lyrik / Prosa / Belletristik / Kurzgeschichte / Krimi / Fantasy / …) und wenn ja: in welchem und was fasziniert dich daran?
4) Wenn du ein Wort abschaffen könntest, welches würde das sein und warum?
5) Wofür hättest du gern ein treffendes Wort und hast noch keines dafür entdeckt? Oder vielleicht hast du dafür auch eines erfunden?
6) Wo können wir mehr von dir lesen (in Papier- oder auch in virtueller Form)?
Ihre Antworten:
presse@autorinnenvereinigung.de
1)
Frederike Frei: Ich befinde mich in der 2. Lebenshälfte. Doch für mich gibt es nicht alt oder jung, sondern nur wach oder müde. Ich befinde mich also in der Wachphase. Mein Beruf hat in der Presse folgende Variationen erlebt: Bundes-, Bauchladen- und Auftragsdichterin, Wanderpoetesse, Lyrikerin, Bauchladen-Poesie-Frau, außerdem: Literaturpostlerin, Alltagsschreiberin, Literaturwerkstättenleiterin, Literaturveranstalterin.
Claire Walka: Obwohl ich schon als Kind gerne Texte geschrieben und viel gelesen habe, habe ich mich im Studium dem Visuellen zugewandt und Film studiert. Durch das Schreiben der Drehbücher oder das Verwenden von Texten im Bild blieb aber eine Affinität zu Schreiben.
Nach dem Studium habe ich dann ganz bewusst wieder mehr Texte oder Geschichten geschrieben, die nicht verfilmt werden sollten, denn dabei hat man viel mehr Freiheiten. Meistens sind meine Texte aber immer noch stark von Bildern und Stimmungen beeinflusst.
Der „Goldstaub“ ist mein erster Preis für einen Text. Juhu!
Angelika Rudin: *1959 bin in bayrisch Deutschland aufgewachsen, seit 1981 lebhaft in der Schweiz, 1996 erste künstlerische Arbeiten in Bild und Wort, 2007 Schreibarbeit buchstabengeklammer, 2010 Kantonaler Autorenförderbeitrag, Fachauschuss Literatur Basel-Stadt, Basel-Land für Buchprojekt FILL; 2010 Veröffentlichung Forum für junge Literatur KRAUTGARTEN 57, B und auf Internet Plattform für Gedichte FIXPOETRY
Carola Wolff: Ich bin 48 Jahre alt, versuche gerade, mich als freie Autorin zu etablieren, und schreibe Heftromane, Kurzgeschichten und im Moment einen Fantasyroman.
2)
Frederike Frei: Der Satz blieb als einziger aus einem Gedicht übrig. Und weil er so allein dastand, hab ich eine Zeichnung dazu gemacht, die diesen Satz wörtlich nimmt.
Iris Keller: Steht die Grünlilie im oder am Abgrund? Ist sie an allem Schuld oder die Erlösung? Es ist eine Hassliebe. Kaffee hilft auszubrechen und Reue wieder zurück zu kommen. Und Du… Du erwartest.
Claire Walka: Das Thema hat mir gefallen, ich konnte mich recht schnell damit identifizieren. Dann habe ich Ideen gesammelt, und die Geschichte mit dem Hochhaus hat mich dann am meisten interessiert.
Annette Bredendick: Die Reinversion »Wolfes Kehle« entstand während einer Wartestunde vor der Musikschule meines Sohnes. Den Kern der Geschichte gibt es seit 1999. Eva ist leider dem Kokaindämon wieder und endgültig verfallen.
Angelika Rudin: Ich erarbeite schon längere Zeit Gedichte unter dem Titel solange ich schreib, schiess ich nicht. Es sind Arbeiten, die weh tun, richtig weh tun. Zum einen war da eine hautnahe Aufarbeitung eines Missbrauches, zum anderen die Zeit für Offenbarungen der klerikalen Missbrauchbräuche… diese Atmosphäre, dieser Gestank – déjà-vu und hoch kam’s mir.
Der Titel sagt’s: solang ich schreib, schiess ich nicht ich musste etwas unternehmen, meine Betroffenheit und Ohnmacht abfeuern und ich donnerte meine Wörter in den Lab, legte an, war scharf geladen… und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch eine Ladung beissenden Spott platziert hätte. „Die Haltung macht’s aus vor dem Abgrund – nicht?“
Carola Wolff: Augen zu und durch. Ehrlich: keine Ahnung. Ich sehe einen Sonnenstrahl, ich höre zwei alte Damen im Bus schwatzen, ich trete in einen Hundehaufen. Und irgendwann kommt was bei raus. Aber das ist eine andere Geschichte.
3)
Frederike Frei: Früher nur Lyrik, jetzt mehr Prosa. Mein Atem ist länger geworden. Früher schnappte ich wohl zu oft nach Luft. Heute atme ich erstmal in Ruhe aus.
Iris Keller: Kurzgeschichte – Prosa – Lyrik – Dramatik
Ich habe über Kurzgeschichten zum Schreiben gefunden, seit ich Stifte halten kann, sind sie entstanden. Danach kam eine Welle Kurzprosa hinzu, die in die Lyrik überfloss und nun überschwemmt mich Theater, Schattentheater, Figurentheater, Performance. Manche werfen mir vor, ich sei nicht statisch genug. Das soll auch so sein. Es ist eine Suche, eine Entwicklung und sie ist logisch, baut auf sich auf, hat Ziele und kein Ende.
Claire Walka: Ich bin nicht wirklich festgelegt, schreibe vorwiegend Kurzgeschichten, Essays, Gedichte oder fragmentarische Texte, die ich „Skizzen“ nenne. Ich finde es interessant, diese unterschiedlichen Texte zusammenzustellen und zu mischen.
Thematisch inspirieren mich Orte oder Bilder, die eine besondere Atmosphäre ausstrahlen. Sie offenbaren für mich verborgene Geschehnisse und Geschichten. Diese handeln dann meist von Menschen, die (vielleicht nur für einen Moment) außerhalb stehen oder vom Weg abkommen. Mir geht es um ihre subjektiven Blickwinkel, Ausflüchte, Innenwelten und das Leben hinter der Fassade.
Annette Bredendick: Am liebsten schreibe ich Kurzgeschichten, Kurzromane und Romane im Genre Krimi und Autobiographie. Diese Kombination lässt genügend Spielraum für »aufgepeppte« Lebensgeschichten und Lokalkolorit.
Experimente mache ich in fast allen Genres außer Lyrik und Horror. Dazwischen spiele mit Hypothesen, seit ich denken kann. Die Lust daran habe ich noch immer nicht verloren.
Angelika Rudin: Ich schreibe Lyrik und lyrische Prosa.
Lyrik ist mir Konzentration, Reduktion, Knappheit und genau das einzige Wort gefunden, für mich, für Leser/Leserin – und trotzdem Assoziationen möglich halten.
Und lyrische Prosa: tja, in ihr mit ihr erhole ich mich, zumindest anfangs, ich spinne, phantasiere, führe aus und nenn’ beim Namen…
Carola Wolff: Reimen is nich. Alles andere liebe ich. Hauptsache, eine gut erzählte Geschichte mit einer mitreissenden Hauptfigur, die dem Leser noch wochenlang nicht aus dem Kopf geht.
4)
Frederike Frei: Kids – Dies Wort benutzen alle die, die sich den Kindern an den Hals schmeißen, wahrscheinlich, weil sie selber niemand sind.
Iris Keller: Ich habe lange über diese Frage nachgedacht, aber es gibt kein Wort, das ich abschaffen würde. Allein die Verwendung von Worten in bestimmten Kontexten: „dröhnen“ wenn ich Musik höre, „Versmaß“ wenn ich dichte und „Termin“ wenn ich mich auf mein Bett lege um zu Lesen.
Claire Walka: Es gibt kein bestimmtes Wort, das ich abschaffen möchte, aber es gibt Wörter, die, wie ich finde, verstümmelt wurden, so dass man sie besser nicht mehr benutzt. Dazu gehört zum Beispiel „Sehnsucht“. Das Wort klingt nach seichter Musik, Tränendrüsenstimulation und pathetischen Dialogen. Dem eigentlichen Gefühl kann das Wort nicht mehr gerecht werden. Das finde ich schade!
Annette Bredendick: »Meinst, das ist was? «, »Das wird nix« und »Das brauchst du gar nicht zu probieren«.
Es demotiviert, streut Zweifel wider bessere Intuition und ist absolut destruktiv. Erst mit 30 konnte ich mich von diesen Hass-Sprüchen lösen.
Ja, seitdem – ist es was, – wird es was und – probiere ich es aus.
Angelika Rudin: Ich für meine Person will keines abschaffen, Inhalt und Bedeutung bleiben zurück, bestehen. Aber in die Mangel kann ich’s nehmen: so verdrehen, einpacken, verändern, dass es diesem Wort reicht.
Carola Wolff: Normal. Gibt’s nämlich nicht.
5)
Frederike Frei: Für flüssigkeitssatt. Aber vielleicht reagiert der Mensch ganz klug. Dieser Zustand soll nämlich nicht eintreten. Der Mensch soll immer durstig bleiben.
Iris Keller: Gerade befinde ich mich zwischen zwei Sprachen und es fehlen mir auf beiden auf einmal viele Worte. Im Französischen fehlen mir Worte wie „sich geborgen fühlen“, „zu Hause“ oder „Apfelschorle“. Im Deutschen Ausdrücke wie «enchanté», «tant pis» oder «C’est nul».
Claire Walka: Es gibt nicht die eine bestimmte Sache, für die ich ein Wort vermisse oder suche. Aber es gibt vieles, was sich in einer Wortschöpfung schneller auf den Punkt bringen lässt. Eine Erfindung von mir ist zum Beispiel „Cyborgenheit“ für die Geborgenheit/das „Sich heimisch fühlen“ in einer vertechnisierten Welt voller Abhängigkeiten.
Annette Bredendick: Für »Funktionieren«, wenn jemand dabei von lebendigen Wesen spricht. »Maschine Fleisch« nenne ich ein solches Verlangen oder den Zustand. Nein, ein treffenderes Wort habe ich noch nicht dafür erfunden.
Angelika Rudin: Eine Freundin, sie Germanistin, erklärte mir auf eine meiner Fragen über das Wörtchen tun, dass das das Unwort schlechthin sei – und ich hatte meine Liebe für dieses kleine Wörtchen Unwort tun entdeckt…
Carola Wolff: Sonnenstrahlenliebsbauchkitzelnschokoladegefühl.
6)
Frederike Frei: Im Buchladen: „Unsterblich“ im Dölling und Galitz Verlag und „Echt Himmel das Blau heute“ im Verlag Ralf Liebe und auf meiner Website: http://www.frederikefrei.de
Iris Keller: Mein Buch (zu bestellen in allen Buchhandlungen, auf amazon, oder direkt beim Verlag clausverlag.de): Iris Keller, „Die Dame Mit Hut erzählt“, ClauS Verlag, ISBN: 978-3-935842-24-2,
März 2010, 8,90 Euro
Zum Lesen und Hören und Schauen: www.myspace.com/diedamemithut
Claire Walka: Ich habe einen Blog www.clairewalka.wordpress.com und eine Internetseite www.clairewalka.de, auf der Infos und Links zu Veröffentlichungen zu finden sind. Man kann sich auf der Seite auch Filme von mir ansehen.
Annette Bredendick: Auf meiner HP: www.annette-bredendick.de unter dem Button »Publikationen« sind zu jedem Cover Leseproben eingestellt. Bisher erschienen zehn Einzeltexte in Anthologien, darunter drei Onlineveröffentlichungen und sieben Printversionen.
Falls Ihr die Leipziger Buchmesse 2011 besucht: Ich lese am 17.03., 15:30 h im Congress Center Leipzig / Mehrzweckfläche 2 gemeinsam mit anderen Autor/Innen aus „Silvermoon – Wolf der Taiga“. Am 19.03. ab 19:00 h bin ich eine der Pausenmusikantinnen beim Weltentor-Abend in der Villa Leipzig.
Angelika Rudin: www.angelika.rudin.page.ms
www.fixpoetry.com
www.krautgarten.be : Forum für junge Literatur KRAUTGARTEN 57, B
_blaubeerseele_ Lyrik, Novum-Verlag, Neckenmarkt, A
www.autorinnenvereinigung.de (Website in Vorbereitung)
Carola Wolff: Auf meiner Webseite www.carolawolff.de Ich verspreche auch, sie immer brav zu aktualisieren.
Termine von AV-Autorinnen
Hier sind sie alle Infos zu Veranstaltungen von und mit AV-Autorinnen im März zu finden:
06. März 2011
Lesung aus dem Fantasy-Debüt von Muriel Leland „Der Weg der Drachen“
10. März 2011
Autorinnentreff Berlin, dieses Mal mit der Frage: Was ist Literatur?
Kontakt über Maike Stein: autorinnentreff@autorinnenvereinigung.de
23. März 2011
Lyrik-Lesung von Marina Krug im Rahmen des Lesemarathons des VS (Ver.di)
25. – 27. März 2011
Seminar „Wie klingt ein Gedanke?“ Vom Wort zum Ton mit Manja Präkels
26. März 2011
Die mitteldeutschen Autorinnen laden zu einem Workshop zur Situation von Autorinnen in der Gegenwart ein
26./27. März 2011
Intensivkurs „Feinstarbeit“ mit Anna Kaleri
30. März 2011
Michèle Minelli liest aus „Adeline, grün und blau“
Wenn ihr uns eure Termine zur Veröffentlichung mitteilen wollt, schreibt bitte an:
termine@autorinnenvereinigung.de
Rezensionen
Rezensionen
Neue Lese-Empfehlungen von Sylvia Tornau finden sich unter:
http://ameliaavblog.wordpress.com/category/rezensionen/bucherberge-weise/
Dort bespricht sie unter anderem die neuen Gedichte und Fließtexte von Bärbel Klässsner.
AV-Autorinnen, die uns ihre Bücher zur Rezension schicken wollen, wenden sich bitte an Sylvia Tornau unter: rezensionen@autorinnenvereinigung.de
Termine von anderen
Sa 5. März und So 6. März 20 Uhr, Theaterhaus Mitte, Wallstr. 32C, Berlin
Di 22. März 20 Uhr, Theaterforum Kreuzberg, Eisenbahnstr. 21, Berlin
Selina Senti spielt ihr erstes Stück: “Frau Elfriede Peil- die alte Frau”
Mit clownesken und pantomimischen Mitteln erzählt Selina Senti die Geschichte von Frau Elfriede Peil, einer verschrobenen alten Dame, die weiß, was sich gehört. Mit Feuereifer organisiert diese ihr Leben, ihre Leidenschaft ist die Schnäppchenjagd, bissig kommentiert sie das Tagesgeschehen. Frau Peil hat eine scharfe Zunge und einen wachen Verstand. Von Lebensrückblicken hält sie nicht viel – doch auch an ihr geht die Vergangenheit nicht spurlos vorbei. Ein unterhaltsames und poetisches Stück.
Lesungen
17.3.2011, 20 Uhr, Milchbar, Manteuffelstraße 40/41, 10999 Berlin
Eine Empfehlung von der Lektorin, Lisa Kuppler, persönlich:
Sabina Naber liest aus ihrem neuen Maria-Kouba Roman “Die Spielmacher” (Krimi, Rotbuch, März 2011)
28.03.2011, 19:30 Uhr, Gemeindebibliothek Puchheim: Poststr. 4, 82178 Puchheim
Lisa-Marie Dickreiter liest aus ihrem Debütroman “Vom Atmen unter Wasser” (Roman, Bloomsbury, 2010)
Mehr unter: http://www.lisamariedickreiter.com und: http://dickreiter.com
Online-Stipendium für LyrikerInnen: Bewerbung bis 20. April 2011
Unternehmen Lyrik vergibt seit 2007 ein Jahresstipendium in Form frei zugänglicher online-Kurse sowie individueller Betreuung im Wert von 2400 Euro. Die Förderung soll – über das Internet ortsunabhängig – Lyrikerinnen und Lyrikern die Perfektionierung des poetischen Handwerks ermöglichen und zur Festigung eines eigenen poetischen Ausdrucks beitragen.
Weitere Infos unter:
http://www.unternehmen-lyrik.de/projekte/onlinestipendium/
Zum Schluss
Ziehende Landschaft
Man muß weggehen können
und doch sein wie ein Baum:
als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir stünden fest.
…
Hilde Domin (aus: „Nur eine Rose als Stütze“, Fischer Taschenbuch Verlag, März 2005)
º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – Febuar 2011
Freitag, 03.06.2011www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
gute Nachrichten verbreiten wir gern und auch für diesen Newsletter haben wir wieder einige davon zusammengetragen. Zuerst einmal ein herzlichen Willkommen unseren neuen Mitfrauen Waltraud Schade, Christine Lehmann und Hanna Haupt.
Themen der Februarausgabe sind u.a. die Bekanntgabe der GOLDSTAUB-GEWINNERINNEN, die Vernetzung mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und der Erstauftritt unserer neuen Pressefrauen Simone Philipp und Stefanie Jerz. Und weil die AV nun mal nur so aktiv sein kann, wie Ihre Mitfrauen es sind, haben wir jede Menge Termine, auf die wir an dieser Stelle gern verweisen.
Bevor ich mich verabschiede, möchte ich noch einmal daran erinnern, dass wir mit diesem Newsletter die Möglichkeit haben, Ihre/Eure Bücher publik zu machen, entweder einfach nur durch die Bekanntgabe oder in Form einer Rezension. Wer daran Interesse hat wendet sich bitte über die Redaktions-Mail-Adresse an mich.
Einen wortreichen Februar wünscht
Sylvia Tornau
redaktion@autorinnenvereinigung.de
Inhalt
Aus der AV
Termine
Zum Schluss
Newsletter 12/2010
Aus der AV
Goldstaub-Wettbewerb
Die Gewinnerinnen des Goldstaub-Wettbewerbs stehen fest:
Die Texte “Kaffee für die Grünlilie” von Iris Keller (Lyrik) und “Einfach gut drauf” von Claire Walka (Prosa) konnten die meisten Stimmen auf sich vereinen. Beiden Gewinnerinnen unseren herzlichen Glückwunsch und Danke Allen, die zum Gelingen unseres ersten Goldstaub-Wettbewerbes beigetragen haben.
Einen Sonderpreis in Form eines Bücher-Paketes sprach die Jury schon im Vorfeld diesem grafischen Beitrag “Am Abgrund kommt es allein auf die Haltung an” von Frederike Frei zu. Wir gratulieren! Sie erhalten in den nächsten Tagen Post von uns.
Ab dem 3. Februar wird auf den Goldstaub-Seiten des Amelia-Blogs eine pdf-Datei mit allen eingesandten Beiträgen zur Verfügung stehen.
Wir freuen uns auf das nächste Mal. Zum Jahreswechsel 2011/12 werden wir erneut zum Goldstaub-Wettbewerb aufrufen. Das Motto und die Rahmenbedingungen werden rechtzeitig auf dem Amelia-Blog zu erfahren sein.
Abboniert einfach “Amelia” Amelia-Blog, dann können Ihr nichts verpassen
NEWS
Wir erhielten die erfreuliche Anfrage vom Deutschen Literaturarchiv in Marbach, unseren Amelia-Blog zukünftig dokumentieren und archivieren zu wollen.
Aus dem Schreiben an J. Monika Walther:
“Im Zuge unserer Sammlung und Verzeichnung von Literatur im Netz haben wir Ihr literarisches Weblog “Amelia Blog”…mit großem Interesse zur Kenntnis genommen.
Die Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs Marbach sammelt, erschließt und archiviert die neuere deutschsprachige Literatur. . . Auf diese Weise wird das Online-Angebot Ihres Weblogs dokumentiert, archiviert und der Öffentlichkeit nachhaltig zugänglich bleiben, und zwar ohne weiteren Arbeits- und Kostenaufwand für Sie.
Einen Überblick über bereits archivierte Quellen erhalten Sie unter literatur-im-netz (Menüpunkt “browsen”).
Pressestelle für die AutorinnenVereinigung
Ab diesem Jahr präsentiert sich die Autorinnenvereinigung auch über eine offizielle Pressestelle.
Veranstaltungen der AV und besonders die der Regionalgruppen werden darüber der breiten Öffentlichkeit noch zugänglicher gemacht.
Auch sollen über diesen Kontakt Presseberichte, die die vielfältige Arbeit der AVlerinnen bezeugen, archiviert werden. So können sie leicht in die eigenen Websites und Unterlagen der AV-Autorinnen eingeflochten werden.
Die Autorinnen Simone Philipp und Stefanie Jerz werden als Pressesprecherinnen für die AV wirken. Beide sind durch ihre Tätigkeiten als Autorinnen und Projektleiterinnen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit bereits versiert und pflegen seit Jahren schon für eigene Veranstaltungen intensive Kontakte mit den Medien.
Simone Philipp schreibt am liebsten an längeren Prosatexten und szenischen Stücken. Als Redakteurin beim freien Radio Steiermark in der Sendereihe gender frequenz bearbeitet sie Gender- und Frauenthemen.
Gemeinsam mit ihren drei Kindern lebt sie in Graz.
Stefanie Jerz ist am liebsten Lyrikerin und Verfasserin von Kurzgeschichten.
In ihrer Arbeit als Co-Leiterin eines Biografie-Theaters, den DUISBURGER rUhRGESTEINEN, verdichtet sie erzählte Texte der Ensemble-Mitglieder zu turbulenten Bühnenstücken.
Mit ihrem Mann und drei Kindern lebt sie in Duisburg.
Die Pressestelle ist erreichbar unter: presse@autorinnenvereinigung.de
Zur Erinnerung hier noch einmal unsere wichtigsten Adressen
Für alles rund um die AV-Website (Autorinnenportraits): redaktion@autorinnenvereinigung.de
Für literarische Beiträge zum Amelia-Blog: ameliablog@autorinnenvereinigung.de
Für den Newsletter: newsletter@autorinnenvereinigung.de
Sammelstelle für ALLE Termine: termine@autorinnenvereinigung.de
AV-Pressestelle: presse@autorinnenvereinigung.de
Termine
Podiumsdiskussion
Die Autorinnenvereinigung e.V. veranstaltet, mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Stadt München, in der Reihe Labyrinth Literatur eine Podiumsdiskussion zum Thema “All Ager sind auf dem Vormarsch – verschwindet das klassische Kinderbuch?”
Darüber diskutieren Dr. Roswitha Budeus-Budde, verantwortliche Redakteurin Kinder- und Jugendliteraturseite, Süddeutsche Zeitung; Nicole Geismann, Lektorin, Goldmann Verlag; Silke Weniger, Literaturagentin mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendbuch; Moderation: Ute Hacker, Vorstand der Autorinnenvereinigung, Kinder- und Jugendbuchautorin.
Mittwoch, 2 Februar 2011, 20 Uhr (Einlass 19:30 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden); Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Gepäckhalle; Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro; Kontakt: Ute Hacker, (0162) 347 14 66 oder av@utehacker.de
Einladung Lese11
Unsere Schweizer Kollegin Angelika Rudin und andere Autoren laden ein zur LESE’11
Donnerstag, 3. Februar 2011, 19 Uhr, sicht-bar, Gundeldingerfeld (Dornacherstrasse 192, 4053 Basel), Eintritt frei! Nähere Infos unter Lese11
Schöner Lügen – Chansonfest
Manja Präkels und DER SINGENDE TRESEN (Eröffnungskonzert)
Freitag 04.02. – 20 Uhr, Kulturfenster, Kirchstr. 16, 69115 Heidelberg, Nähere Infos unter schönerlügen
Werkstatt mit Jana Jürß – Gezieltes Schreiben für Schreibwettbewerbe
Samstag, 5./6. Februar 2011, Villa, Hauptkanal rechts 72, 26871 Papenburg
Weitere Information sowie Anmeldung unter kontakt@jana-juerss.de
Manja Präkels & Markus Liske “ALS DIE AXT in den Wald kam” Texte, Lieder und Krach
Donnerstag 10.02. – 20:30 Uhr, Kulturwerkstatt Art, Klötzerstr. 29, 01587 Riesa
Weitere Information unter kulturschleuder
7. Mitteldeutsches Autorinnentreffen
Textwerkstatt für Lyrik und Kurzprosa sowie Erfahrungsaustausch zum Thema: Kreativität im Alltag – wie schaffe ich den Spagat zwischen Alltagsbewältigung und künstlerischer Arbeit?
Samstag, 12. Februar 2011, 10:00 bis 16:00 Uhr, Frauenkultur Leipzig e.V., Windscheidstr. 51, Nähere Infos MAT
Anmeldung an sylvia@mitteldeutsche-autorinnen.de
Vollmondlesung in Neustrelitz mit Jana Jürß
Jana Jürß liest im Hotel Schlossgarten in Neustrelitz aus “Peters Laube”
Die Autorin wirft ihren scharfen, sezierenden Blick auf das, was sich an Schicksalen hinter zwanzig Jahren Wiedervereinigung verbirgt. Tragisch, humorvoll, komisch und manchmal auch sehr direkt und verstörend beschreibt sie die unterschiedlichen Schicksale, die sich in einer Spirale zu einem grandiosen Finale hinbewegen, ohne dass sie etwas dagegen unternehmen können.
Freitag, 18. Februar um 20:30 Uhr, Hotel Schlossgarten in Neustrelitz
Romanvorstellung von AV-Frau Anja Tonk alias Muriel Leland
Die Autorin liest aus Ihrem Debut: „Der Weg der Drachen„
Samstag, 19. Februar 2011, Beginn 15.00 Uhr, Straße des Friedens 34, 15377 Klosterdorf
Lesung im Rahmen der Hofkultur. Aus der Regionalgruppe Düsseldorf lesen Annette Mathilde Winz, Bärbel Klässner, Christina Müller-Gutowski Lyrik und Prosa unter dem Titel “A:B:C Dreisatz literarisch”
Sonntag, 20.2., Beginn 11 Uhr, im Beginenhof Essen.
Buchpräsentation + Deutsch-türkische Lesung: Beyoğlu Blues
Es lesen Gerrit Wustman, Miray Atli u.a.
Moderation: Julietta Fix
Sonntag 27.2. 2011, 19.30 Uhr, Bühne der Kulturen im Arkadas Theater, Platenstr. 32, Köln-Ehrenfeld, Eintritt: 8 € / ermäßigt 5 €
Lesung: Muriel Leland liest aus “Der Weg der Drachen”
Sonntag, 06.03.2011, 16.00 Uhr, Schulstr. 3, 15344 Strausberg, in der “undefinierBar”
“Wie klingt ein Gedanke? – Vom Wort zum Ton” (ein Seminar des Literaturbüros NRW)
In diesem Seminar soll es darum gehen, Texte zum Klingen zu bringen.
Manja Präkels (Autorin, Komponistin, Bandleaderin) erarbeitet mit den Teilnehmern auf der Basis eingesandter Texte verschiedene Möglichkeiten der akustischen Präsentation, als Lied, Soundcollage oder Hörclip.
Präkels war mit allen Alben ihrer Band Der Singende Tresen entweder CD des Monats oder Spitzenreiter der Liederbestenliste für deutschsprachige Musik und hat zahlreiche Auszeichnungen für ihre Arbeiten in Wort und Ton erhalten (u.a. Förderpreis Junge Songpoeten und das Alfred-Döblin-Stipendium für ihre Prosa).
Ein kleines Mobil-Studio wird es ermöglichen, vor Ort zu experimentieren. Der Erfahrungsaustausch soll möglichst breit angelegt sein: von Textkritik über Grundlagen der Vertonung bis hin zu Tipps rund um die Bühnenpräsentation.
Die Teilnehmer sind aufgefordert, bis zum 08. März 2011 eine Textprobe (max. 1800 Zeichen) einzureichen.
Alle Genres sind zulässig, es muß sich nicht explizit um einen Liedtext o.ä. handeln. Zusendungen bitte an das Literaturbüro Ruhr: Elisabeth.Roters-Ullrich@stadt-gladbeck.de
Für weitere Informationen sowie Text- und Hörproben, die Dozentin betreffend, besuchen Sie bitte die Website der Gedankenmanufaktur Wort & Ton.
www.gedankenmanufaktur.net
Art des Seminars: Wochenendseminar
Termin: 25.-27. März 2011
Ort: Europäisches Übersetzerkollegium Straelen
Gebühren: 160 € inkl. 2 Übernachtungen im EZ, Vollverpflegung
Anmeldeschluss: 1. März 2011
Referentin: Manja Präkels, Autorin, Sängerin
Leitung: Elisabeth Roters-Ullrich, Literaturbüro Ruhr
Veranstalter: Literaturbüro Ruhr e.V.
8. Mitteldeutsches Autorinnentreffen: Die Mitteldeutschen Autorinnen laden ein zu einem Workshop zur Situation von Autorinnen in der Gegenwart
Louise Otto-Peters (1819-1895) als Vorkämpferin für die Berufstätigkeit der Frau hat sich im besonderen Maße auch für die Akzeptanz der schriftstellerischen Arbeit von Frauen eingesetzt – hier knüpfen wir an, greifen ihre Ideen auf und fragen nach der Situation von Schriftstellerinnen in der Gegenwart.
Autorinnen und alle an dem Thema Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an diesem als Workshop geplanten Treffen zu beteiligen, ihre Erfahrungen einzubringen und damit einen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Autorinnen zu leisten. Im Ergebnis dieses Treffens werden Kriterien für ein künftiges Louise-Otto-Peters-Arbeitsstipendium erarbeitet, welche die Grundlage für die Antragstellung und die Sponsoren- und Fördermittelakquise werden sollen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation der mitteldeutschen Autorinnen (als regionaler Arbeitsgruppe der Autorinnenvereinigung deutschsprachiger Autorinnen) mit der Frauenkultur Leipzig e.V. und der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. statt.
Samstag, 26. März 2011, 10:00 – 16:00 Uhr, Frauenkultur e.V., Windscheidstr. 51, 04277 Leipzig
Nähere Informationen MAT
Schreibwerkstatt „Wortschmiede“ für Autorinnen in der Denkmalschmiede Höfgen vom 28.9.-3.10.2011
Veranstalter: Mitteldeutsche Autorinnen in Kooperation mit der Frauenkultur Leipzig e.V.
„Literarisch schreiben – die eigene Stimme finden“ Text- und Stilanalyse mit Michèle Minelli
Jede angehende Autorin, die ihre Texte in irgendeiner Form veröffentlichen möchte, gelangt einmal an den Punkt, an dem sie sich fragt: und was ist eigentlich mein Stil?
Die eigene literarische Stimme zu kennen, kann Blockaden auflösen und Schleusen öffnen. Wer weiß, wie die eigene literarische Stimme klingt, entwickelt auch die Freiheit, Neues auszuprobieren, ohne sich dabei verlieren zu müssen. Denn ganz besonders in neuen, herausfordernden Situationen tritt das zu Tage, was uns innerlich hält, was Charakter gibt und Ausdruck verleiht.
Dieses Seminar ist ein Abenteuer, durch das Sie wie auf einer magischen Heldenreise gar Wunderliches erleben und unvorhergesehene Situationen bestehen, und aus dem Sie mit neuer Energie hervorgehen werden. Sie werden wissen, welcher Boden für Sie taugt, um darauf Bestleistungen zu vollbringen.
Und Sie werden Ihr eigenes literarisches Schaffen mutig und in Klarheit weiterverfolgen können.
Inhalte:
• Ich und mein Schreiben
• Worin liegt meine ur-eigene Kraft?
• Kreativ? Ich?
• Spiel mit Stil und Eigenheiten
• Blockaden sprengen
• Schreiborganisation
Formen:
Impuls-Referate, kreative Schreibübungen, freies Schreiben, Lesungen, Reflexion, Analyse und Austausch
Teilnahmegebühr: incl. 5 Übernachtungen, Vollverpflegung und Seminarkosten 330,00 €
Anmeldeschluss und Einzahlung der Teilnahmegebühr
bis spätestens zum 31.07.2011 auf das Konto der Frauenkultur Leipzig e.V
Nähere Informationen und Anmeldeformular: Wortschmiede
Ausführlicheres und weiteres zu allen Terminen gibt es hier.
Zum Schluss
Elizabeth George
“Die Kunst fängt an, wenn man mit dem Handwerk vertraut geworden ist.”
º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – Januar 2011
Freitag, 03.06.2011www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
hoffentlich sind alle gut ins neue Jahr gerutscht, für das wir aus der Redaktion an dieser Stelle viel Inspiration und gutes Gelingen wünschen! Wir freuen uns auf viele neue Bücher und wünschen fürs Schreiben ausreichend Zeit, Gelassenheit und den dafür nötigen Goldstaub. Ein Wort, das mich auf unseren Wettbewerb bringt: Danke für all die Zusendungen, die uns zum Goldstaub-Wettbewerb erreicht haben! Es sind beeindruckend viele, und wesentlich mehr als wir erwartet hätten.
Entgegen der vorjährigen Ankündigung werden wir den Newsletter nun doch fortführen. Er wird nur enger an den Amelia-AV-Blog angebunden sein. Dort werden sich im Laufe des Jahres auch die bedrohten Autorinnen einfinden, die Johanne Jakobian in den letzten Jahren für uns beschrieben hat – vielen Dank dafür!
Ein besonderes Dankeschön an Sylvia Tornau, meine Co-Redakteurin, ich freue mich auf die fortgesetzte Zusammenarbeit auch in diesem Jahr
Auf ein gutes Neues für alle mit herzlichen Grüßen aus der Redaktion -
Maike Stein
redaktion@autorinnenvereinigung.de
Inhalt
Aus der AV
Termine
Zum Schluss
Newsletter 12/2010
Aus der AV
Goldstaub-Wettbewerb
Da es nun den Blog wahrlich überflutet hätte, wenn wir die weit über 200 eingesendeten Texte dort veröffentlichten, haben wir uns zu einer Veränderung in der Form der Findung der Gewinnerinnen durchgerungen:
Eine Jury aus AV-Autorinnen wird bis zum 15.01. 2011 die jeweils 10 besten Lyrik- und die 10 besten Prosatexte wählen. Diese werden dann auf dem Blog veröffentlicht.
Aus den so gefundenen 10 Gedichten und 10 Geschichten wählen die LeserInnen des Blogs vom 16.01. – 31.01.20011 ihre Favoriten und entscheiden, wer die zwei Gewinnerinnen sein werden.
Natürlich wollen wir das Versprechen der Veröffentlichung aller eingesandten Texte auf diesem Blog einhalten und haben auch dafür eine Lösung gefunden. Sobald die Gewinnerinnen feststehen, werden die Texte aller Teilnehmerinnen in Form eines pdf-Dokuments auf dem Amelia-Blog zum Lesen zur Verfügung gestellt. Dann selbstverständlich unter dem Namen der jeweiligen Autorin und dem Copyrightvermerk.
Wir freuen uns, dass das gestellte Thema „Am Rande des Abgrunds ist die Aussicht schöner“ so viel textliches hervorgebracht hat und auch ankündigen zu können, dass der Goldstaub-Wettbewerb mit einem neuen Thema wieder stattfinden wird.
Den ersten Goldstaub (je 100 Euro für die 2 Gewinnerinnen) spenden Elisabeth Roters-Ullrich und J. Monika Walther. Vielen Dank!
Termine
Donnerstag, 06.01.2011
Berliner Autorinnentreff, Kontakt: redaktion@autorinnenvereinigung.de
Donnerstag, 20.01.2011
Manja Präkels liest und singt im Rahmen einer Buchpräsentation mit Karsten Krampitz und Markus Liske aus „Leben mit und ohne Gott“
Samstag 22.01.2011 20:00 Uhr
Leib und Lyrik – Eine poetische Vorstellung
Samstag/Sonntag 22./23.1.2011 jeweils 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Erzählweisen – Intensivwerkstatt mit Anna Kaleri
Samstag, 29.01.2011
Der Singende Tresen mit Manja Präkels und Markus Liske zu Gast im Kloster Horb
Ausführlicheres und weiteres zu allen Terminen gibt es hier
Zum Schluss
Marie von Ebner-Eschenbach
“Man muss Glück teilen, um es zu multiplizieren.”
º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – Dezember 2010
Montag, 06.12.2010Liebe Autorinnen,
wieder einmal erscheint der Newsletter krankheitsbedingt später als geplant, nichtsdestotrotz ist er voller guter Nachrichten. Die Erste: Täglich flattern mehrere Beiträge zu unserem Goldstaub-Wettbewerb ins Email-Postfach. Nach einer ersten groben Schätzung überwiegen eindeutig die Lyrikbeiträge, aber das kann sich in den nächsten Tagen noch ändern. Bis zum 10.12. tickt der Condown für den der Goldstaub-Wettbewerb auf unserem Blog und bis dahin besteht die Möglichkeit, sich mit Texten zum Thema „Am Rande des Abgrunds ist die Aussicht schöner“ zu bewerben. Alles zu den Teilnahmebedingungen steht auf unserem Blog: http://ameliaavblog.wordpress.com/goldstaub/
Die Zweite gute Nachricht: Wir gratulieren Bärbel Klässner zum Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium – Stadtschreibung in der Villa Rosental im Zeitraum Januar bis Juni 2011. Gespannt warten wir auf die literarischen (lyrischen?) Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit den Lebenswegen von Bürgern und Bürgerinnen der Stadt nach 1945.
In diesem Newsletter zusammengetragen haben wir Termine, Wettbewerbe, eine Leseanregung und eine bedrohte, wenn auch von Einzelnen nicht vergessene Autorin – die Philosophin Hannah Arendt.
Eine inspirierende Winterzeit, kuschelige Weihnachten und einen explosiven Start ins Jahr 2011 wünscht im Namen der Redaktion
Sylvia Tornau
redaktion@autorinnenvereinigung.de
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º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – November 2010
Freitag, 05.11.2010www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
der Goldstaub-Wettbewerb auf unserem Blog ist in vollem Schwunge, Prosa und Lyrik erreichen die Redaktion und noch besteht die Möglichkeit, sich zu bewerben! Bis zum 10.12.2010 nehmen wir Texte zum Thema „Am Rande des Abgrunds ist die Aussicht schöner“ entgegen. Alles zu den Teilnahmebedingungen steht auf unserem Blog:
http://ameliaavblog.wordpress.com/goldstaub/
Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen und drücken allen die Daumen, dass es was wird mit dem Goldstaub
In diesem Newsletter finden Sie wieder unsere vielfältigen Termine und auch einige Lese-Anregungen zu Büchern, die AV-Mitglieder in letzter Zeit gelesen haben und unbedingt weiterempfehlen können.
In diesem Sinne: anregende Herbst- und Winterabende mit besten Grüßen aus der Redaktion -
Maike Stein
redaktion@autorinnenvereinigung.de
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º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – Oktober 2010
Freitag, 05.11.2010www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
die Tage werden kürzer, die Verlockungen der Welt im Sonnenschein weniger. Der Herbst bietet andere Qualitäten: Zeit für sich Selbst, Zeit für den Schreibtisch. Die Qualitäten der Produktionen unserer Autorinnen hingegen ändern sich nicht, sie sind und bleiben einfach gut. Überzeugen können Sie sich davon auf dem Amelia-Blog der Autorinnenvereinigung, im neuen Buch von Jana Jürß oder bei den vielen Lesungen, Vorträgen und Kursen, die wir auch in dieser Ausgabe der Amelia wieder für Sie zusammengetragen haben. Viel Spaß beim Lesen und Produzieren wünscht
Sylvia Tornau
P.S.: In letzter Sekunde erreichte uns die Nachricht, dass die AV-Autorin Christine Thiemt für ihren Beitrag „Bärenfell“ beim Literaturpreis des Bezirks Schwaben 2010 (nennt sich auch Schwäbischer Literaturpreis) zum Thema „In den Bergen“ den 3. Preis gewonnen hat.
Die Preisverleihung findet am 9. November in Augsburg statt. Die Laudatio für Christine Thiemt wird Ulrike Längle übernehmen.
Glückwunsch auch von uns!
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º AMELIA – Newsletter der Autorinnenvereinigung e.V. – September 2010
Freitag, 05.11.2010www.autorinnenvereinigung.eu
Die Autorinnenvereinigung ist das erste und einzige Netzwerk für Schriftstellerinnen und Autorinnen aller Genres, die in deutscher Sprache schreiben und publizieren.
Liebe Autorinnen,
der Herbst scheint ernst zu machen, aber das ist noch lange kein Grund, sich zu verkriechen. Die Autorinnenvereinigung präsentierte und präsentiert sich in diesem Jahr mit mehreren Veranstaltungen, sowie einem Stipendium und zahlreichen Regionalgruppen und natürlich vielerlei Netz-Aktivitäten.
Was geschah und noch geschehen wird, steht in diesem Newsletter.
Mit besten Grüßen aus der Redaktion -
Maike Stein
redaktion@autorinnenvereinigung.de
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Meine beiden Muttersprachen – Veranstaltung der AV im LCB
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